Am 18. und 19.07.2026 haben wir eine Radtour nach Seligenstadt am Main unternommen.
Hierbei konnten wir uns von dem guten und fast durchgehenden Ausbau des Rad- und Fußweges
entlang des Mainufers überzeugen. Der Weg ist inzwischen durchgängig ausgebaut. Nur entlang des
Industrieparks Höchst ist es erforderliche eine kleine Umfahrung vorzunehmen. Darüber hinaus ist
die Strecke entlang des Flusslaufes durchgehend flach. Die einzigen Erhebungen sind Brücken
sowie sonstigen Umfahrungen geschuldet.
Somit konnten bei gemäßigten Temperaturen eine entspannte Tour und ein ebensolches Wochenende
genießen.
Die Strecke zwischen Raunheim und Seligenstadt beträgt rund 60 Kilometer und kann aufgrund
ihres guten Ausbaus und ihrer geringen Höhenunterschiede sehr empfohlen werden. Die Tatsache,
dass auf dem Weg mehrere große Städte liegen, führt dazu, dass es ausreichend Möglichkeiten für
eine kurze Pause mit einem Kaffee oder einem kühlen Getränk gibt. Es gibt aber auch ausreichend
Freiflächen, die sich für einen Zwischenstopp anbieten.
Allen, die jetzt Lust bekommen haben, dem wirklich sehenswerten Seligenstadt am Main einen
Besuch mit dem Fahrrad abzustatten, wünschen wir viel Spaß und eine gute Fahrt!
Die trockenen und niederschlagsarmen Sommer 2022 und 2023 führten zu einem
Sauerstoffmangel in Gewässern und somit zu einem Fischsterben. Am 14.03.2024 wurde
von der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in der Stadtverordnetenversammlung der
Stadt Raunheim der Prüfauftrag eingebracht, eine Behandlung der Lachebecken zum
Schlammabbau mit Bakterienstämmen zu prüfen.
Diesem Antrag wurde zugestimmt und in Folge Ende August dann als Pilotprojekt das
Lachebecken A mit einem sogenannten „Nano-Bubbler“, einem Belüftungsgerät für
Teichanlagen ausgerüstet. Dieses sollte verhindern, dass der Sauerstoffgehalt der
Teichanlage soweit fällt, das es zu weiterem Fischsterben und zum sogenannten „Kippen“
des Gewässers führt.
Anfang September 2024 wurden dann erstmals Bakterienkulturen in das Becken
eingelassen, um hier für eine deutliche Reduzierung der Schlammmenge zu sorgen und
somit die Wasserqualität zu verbessern.
Erste Prüfungen 2025 haben im Ergebnis gezeigt, das das Projekt „Teichentschlammung mit
Bakterienkulturen“ den gewünschten Erfolg gebracht haben. Diese Art der
Teichentschlammung ist nicht nur kostengünstiger als eine Entschlammung mit Bagger, sie
ist auch umweltfreundlicher.
Nachdem das Pilotprojekt erfolgreich war, freuen wir uns, dass auch die Lachebecken im
Bereich der Anne-Frank-Schule mit der Bakterienkulturen und Belüftungsgeräten
ausgerüstet wurden und somit den selben Qualitätsstandart wie das Lachebecken A haben.
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